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Dass sogar Erstklässler Instrumente ganz fachmännisch als Violoncello, Tuba und Pauke bezeichnen können, ist nicht selbstverständlich. Dass sie diese sogar selbst ausprobiert und einen Ton entlockt haben, noch um so weniger.

Diese Chance hatten die Kinder der Klassen 1-4 der GS Rosenthal-Schwicheldt bei der Theatervorführung „Die 9. Sinfonie der Tiere“ mit zusätzlicher Instrumentenschau. In diesem Theaterstück stellt ein einziger Schauspieler auf sehr humorvolle Weise den Dirigenten Karavan und dreizehn Instrumentalisten eines Sinfonieorchesters dar. Es handelt sich dabei allerdings um Tiere, deren Interesse weniger das Musizieren als das Verspeisen der anderen ist. Durch eine besondere Sitzordnunghier lernen die Kinder die Sitzordnung im Orchester kennengelingt es Karavan, die Tiere zu bändigen und schließlich beim Musizieren des 4. Satzes der 9. Sinfonie von Ludwig van Beethoven, der „Ode an die Freunde“, alle Feindseligkeit und Gegensätze zu überwinden und alle Tiere musizierend zu vereinen.

Gelacht wurde bei diesem kurzweiligen Spiel oft. Ebenso viel Freude machte den Kindern das Erproben der einzelnen Instrumente. Wer weiß, vielleicht ist ja eins dabei, was sie später erlernen möchten? Zum musikalischen Profil der Schule passte dieses Theaterstück jedenfalls sehr gut.

 Heike Pollenske

Kurz vor den Herbstferien war es soweit: nach tagelangem Üben, Basteln und Verkleiden wurde von den Klassen 2a und 2b das langersehnte ABC-Fest gefeiert. Nun konnten alle Kinder präsentieren, was sie in der ersten Klasse so fleißig gelernt hatten.

Das Erlebnis konnte sich sehen und hören lassen: Nachdem die Gäste musikalisch begrüßt worden waren, wurden sie in den ABC-Zoo geführt. Aber nicht nur viele Gedichte rund um das Alphabet  wurden aufgesagt, man konnte auch erfahren, wann Freunde wichtig sind, dass die Kinder immer größer werden, die Freundschaft zwischen dem b und dem o und vieles mehr. Als Abschluss des ersten Teils kam eine ganze Katzenklasse mit Masken und tollen Verkleidungen in den schön geschmückten Musikraum.

Aber auch die Eltern waren fleißig gewesen: Sie verwöhnten uns mit einem leckeren Bufett. Anschließend wurden gemeinsam mit den Eltern noch Spiele rund um die Buchstaben gespielt, und für die Klasse 2b hatte sich Frau Brandes, die Mama von Malin Brandes, sogar ein selbstgeschriebenes Puppentheater ausgedacht.
  Zum Schluss waren sich alle einig:

Das war ein toller Nachmittag!

Schule wie vor hundert Jahren bei „Fräulein Künnemann“

Rosenthaler Erstklässler besuchen Kreismuseum Peine

 

Nachdem sie nun die ersten Schulwochen hinter sich hatten, fuhren Kinder der Klasse 1a der Grundschule Rosenthal-Schwicheldt letzte Woche nach Peine ins Kreismuseum. Dort sollten sie in einer Unterrichtsstunde erleben, wie Schule vor etwa hundert Jahren aussah und sich anfühlte.

Aber bevor es soweit war, durften sie einen Gewölbekeller der ehemaligen Peiner Burg besichtigen und versuchten vergeblich, eine 22 Kilogramm schwere echte Kanonenkugel hochzuheben, die dort ausgestellt war.  Im Museum lauschten sie gebannt den anschaulichen Erklärungen der Museumsleiterin Frau Dr. Evers, die ihnen unter anderem einen ehemaligen Kaufmannsladen und eine etwa hundert Jahre alte Küche vorstellte.

Dann saßen die Erstklässler ein wenig eingeschüchtert in den engen Bänken des Museums-Schulzimmers und befolgten gehorsam die Anweisungen des gestrengen Fräulein Künnemann: „Hände nebeneinander auf den Tisch. Nicht rumfummeln!“ Sie staunten über die karge Ausstattung von Schulranzen und Frühstückstasche und die umständliche Handhabung von Tinte und Feder. Bei den weiteren Requisiten des Klassenraums beeindruckte vor allem das Skelett einer KatzeAuf einer Schiefertafel durften sie ihren Namen schreiben und etwas malen. Ansonsten mussten die Kinder lange zuhören und still sitzen, wie es halt früher so war in der Schule. Ein bisschen erleichtert schienen sie dann doch zu sein, heute und nicht vor hundert Jahren in die Schule gehen zu können. Das leckere Eis, das sie sich in einer Eisdiele auf dem Marktplatz aussuchen konnten, gab es damals bestimmt noch nicht!                                                                                                                      

Regina Westphal

 

Wie schon im vergangenen Jahr haben die Schülerinnen und Schüler der 3. Klassen der Grundschule Rosenthal-Schwicheldt in den Wochen vor den Osterferien   ihren  „Ernährungsführerschein“ gemacht.  Das Thema: „Gesunde Ernährung“ wurde im Sachunterricht nicht nur theoretisch behandelt, sondern ganz praktisch erprobt und umgesetzt.

In sechs Unterrichtseinheiten lernten die Kinder im eigenen Klassenzimmer unter Anleitung der Ernährungsberaterin Andrea Klieme und in Zusammenarbeit mit  Lehrerinnen und Müttern  die  Zubereitung leckerer Gerichte wie „Lustige Brotgesichter“ oder „Kunterbunter Nudelsalat“. Darüber hinaus wurde auch geübtwie man einen Tisch reinigt, sich seinen Arbeitsplatz sinnvoll einrichtet, den Tisch deckt und welche Tischregeln beim Essen eingehalten werden sollten.

Höhepunkt und Feuerprobe war nach der schriftlichen die praktische Prüfung: ein kaltes Büfett inklusive nett hergerichtetem Essplatz für die eigene und eine zweite Klasse vorbereiten und das alles in nur einer Stunde! Dank eines ausgeklügelten und vielfach erprobten Unterrichtskonzeptes des „aid infodienstes  Ernährung“ hat das tatsächlich hervorragend geklappt. Als Bestätigung für die gewonnene Küchenkompetenz bekam jedes Kind ein persönliches Führerscheindokument mit Passbild und Schulstempel überreicht.

Die Unterstützung der Schulen durch externe Fachkräfte wird im Rahmen des Nationalen Aktionsplans IN FORM vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz auch dieses Jahr noch finanziell gefördert. Der Zeit- und Arbeitsaufwand für die Durchführung lohnt sich, denn so manches Kind hat das erste Mal Gemüse geschnitten oder selbst Gerichte hergestellt. Die meisten sind sehr motiviertauch zuhause Rezepte auszuprobieren und ihr Essverhalten an der „Ernährungspyramide“ zu orientieren

Regina Westphal,  Lehrerin an der GS Rosenthal-Schwicheldt
 

Am 17. Oktober trafen sich die Schülerinnen und Schüler, Eltern und Geschwisterkinder der Klasse 1b sowie Frau Lange, um das erste gemeinsame Klassenfest zu feiern.

Mit Schwungtücherspielen auf dem Schulhof startete das Fest. Die Kinder hatten den Tag alle brav ihre Hausaufgaben erledigt („Regenwolken wegschieben“), so dass im Anschluss an das Schwungtuch alle Kinder ihre Drachen startklar machten. Und tatsächlich waren nach kurzer Zeit die verschiedensten Flugobjekte in der Luft zu sehen. Nach einer Stunde ausgiebiger Frischluft trafen sich alle im Musikraum wieder, wo die Erstklässler den Eltern und Geschwistern die Geschichte vom Apfel vortrugen. Das Tausch-Buffet war auch ohne große Absprachen sehr vielfältig und lecker und gab dem Klassenfest einen schönen Ausklang

Die vielen fleißigen Hände der Eltern und Kinder sorgten für einen schnellen und unkomplizierten Auf- und Abbau. Nach der gelungenen Premiere wird es sicher im nächsten Jahr ein weiteres Fest geben.

Die Klasse 1b

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