Aktuelles

 

Die Stadt Peine und die Grundschule Rosenthal-Schwicheldt arbeiten im Rahmen des Projektes „Energie sparen³“ zusammen. Ziel des Projektes ist es, den Einsatz sowie die Kosten für Energie und Wasser durch das Nutzerverhalten dauerhaft zu senken, die Nutzer/innen für die Themen Energie und Klimaschutz zu sensibilisieren und zur Senkung der CO-Emissionen beizutragen.  

Das geht so:

Die Schule verpflichtet sich, aktiv an dem Projekt „Energie sparen³“ mitzuwirken. Dafür unterstützt die Stadt die Schule, indem sie u.a. Informationsmaterial zur Verfügung stellt, in technischen Fragen berät und die Ergebnisse feststellt. Als Anreiz für die Schule zahlt sie eine jährliche Prämie, deren Höhe von der Schülerzahl zu Beginn des jeweiligen Schuljahres, den Aktivitäten der Schule und den Energieverbräuchen des jeweiligen Kalenderjahres abhängen. Der Nachweis der Aktivitäten der Schule erfolgt über einen jährlichen Fragebogen sowie einen formlosen Projektbericht, der anschaulich und nachvollziehbar die Aktivitäten der Schule in den Themenbereichen Energie/Klimaschutz beschreibt.

Die Prämie errechnet sich wie folgt: Als Sockelbetrag werden pro Schüler/in 1,50 € festgesetzt. Die durch Nachweis der Aktivitäten (Fragebogen) erreichte Punktzahl wird mit dem Gesamtsockelbetrag der Schule multipliziert. Dieses Ergebnis sowie der jährliche Projektbericht, der mit 150 € honoriert wird, ergeben die Höhe der jährlichen Prämie der Schule. 

Das hat unsere Schule bisher durchgeführt:

Wir haben auf den Grundlagen des Kerncurriculums Sachunterricht Unterrichtseinheiten erstellt, in denen wir die wichtigen Inhalte des „Energie sparen3“ eingearbeitet haben. Konkret bedeutet das, dass wir die vier Bausteine Luft, Wasser, Müll und Strom/Energien in jedem Schuljahr altersangemessen thematisiert haben. Damit wird jedes Kind unserer Schule regelmäßig im bewussten Umgang mit unseren Ressourcen geschult.

Die Kinder erfahren Grundlegendes über die Elemente Wasser und Luft. Sie lernen etwas über richtiges Lüften im Jahreslauf für unser eigenes Wohlbefinden und damit auch umweltschonendes Heizen (warme Luft steigt nach oben). Die Wege des Wassers in der Natur (Leben am Bach und Fluss) und der bewusste Umgang mit Wasser und dem eigenen Wasserverbrauch, die Vermeidung von Wasserverschmutzung und Möglichkeiten der Wasserreinigung in der Natur wie auch im Klärwerk und die Aufgaben des Wasserwerks sind auch Unterrichtsinhalt. Die Zustandsformen des Wassers sind Grundlagen für das Verständnis des Wasserkreislaufs und die Einsicht in die Bedeutung der Wasserverschmutzung für die Umwelt und die Gefahren für unsere eigene Gesundheit. Auch die Kenntnis über Kompostierungsvorgänge in der Natur im Vergleich zur Müllerzeugung durch den Menschen, die notwendige Mülltrennung und die noch viel wichtigere Müllvermeidung sind zu behandelnde Themen. Was passiert eigentlich mit dem Altpapier und dem Altglas? Wie kommt das Plastik in die Tüte? Sind Themen zur Erklärung des Recyclings und das man nicht immer alles gleich wegschmeißen muss sondern den Dingen eine neue Funktion geben kann erfahren die Kinder durch verschiedene Bastelprojekte im Kunst- und Werkunterricht. Müllverbrennungsanlagen und Mülldeponien helfen bei der Energieerzeugung und auch weitere alternative Energiegewinnung durch Windkraftwerke und Solaranlagen sind Themen. „Was ist ein Ozonloch?“ und „Warum sprechen wir von einer Klimakatastrophe?“ sind ebenso Themen wie die Müllverschmutzung unserer Meere oder warum wir im Alltag auf Plastiktüten verzichten sollten.

Dass wir Strom sparen sollten, um unsere Energie zu sparen, versteht sich dann schlussendlich von selbst.
D
ie Kinder lernen viel Neues und setzen ihr Wissen auch konkret täglich um: es gibt in jeder Klasse einen Energiedienst, der richtig lüftet, Fenster und Türen schließt und auch darauf Acht gibt, das nicht unnötig das Licht brennt.

Das hat es gebracht: 

Unsere Idee hat der Stadt Peine so sehr gefallen, dass wir in diesem Wettbewerb den zweiten Platz erreicht haben!!!
Damit haben wir ein schönes Anerkennungshonorar bekommen, dass wir komplett in den Fachbereich Sachunterricht investieren und davon neues Unterrichtsmaterial für ihre Kinder anschaffen werden.
Für diesen Erfolg haben wir ein Plakat bekommen, das Sie ab sofort im Eingangsbereich unserer Schule bewundern dürfen. Jedes Kind hat zudem für die Teilnahme einen Pinguin als Anstecknadel bekommen. 

Das können Sie tun:

Liebe Eltern – auch Sie sind gefragt: unterstützen Sie uns, Ihr Kind und auch sich selbst dabei, mit unserer Energie nachhaltiger umzugehen. Fragen Sie einmal Ihre Kinder, wie sich zuhause ganz einfach Energie sparen lässt.

Vermeiden Sie ein zu viel an Müll: achten Sie beim Schulfrühstück darauf, Umverpackungen einzusparen – die gute alte Brotdose ist dafür hervorragend geeignet. Ebenso sind nachfüllbare Trinkflaschen für den Schulvormittag hervorragend geeignet.
Zum Thema Schulmaterialien: hier lässt sich ganz leicht auf umweltfreundliche Materialien statt Plastik zurückgreifen. Und denken Sie einmal an die Schulbücher: wir sind sehr bemüht nur einwandfreie Bücher zur Ausleihe auszugeben. Also scheuen Sie sich nicht zu mieten, denn oft lassen sich die in der Grundschule gekauften Bücher nicht mehr für Geschwisterkinder zu gebrauchen und sind dann über.

Umweltschutz beginnt im Kleinen. Aber wir heißt es so schön in dem afrikanischen Sprichwort „Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern.“

Und wenn Sie mitmachen, gelingt uns das auch! Und übrigens: wer schon immer einmal wissen wollte, was die Eisschollen, Pinguine und Eisbären auf dem Plakat zu suchen haben, dem sei das Buch von Mojib Latif „Warum der Eisbär einen Kühlschrank braucht: … und andere Geheimnisse der Klima- und Wetterforschung“ empfohlen.

Und was wir in Zukunft erreichen wollen: 

Wir arbeiten weiter daran, Energie zu sparen und damit unsere Umwelt zu schützen. Machen Sie mit und sind wir gemeinsam gespannt, wie unser Tun der Jury der Stadt Peine im nächsten Jahr gefällt …

Simone Betker

 - Besuch in der Friedenskirche - (Paul, Klasse 4b)

Am 15.11.2016 fuhren wir mit der Klasse 4b zur Friedenskirche nach Peine, um uns eine Ausstellung über das Thema „Tod“ anzusehen. Die Friedenskirche in Peine wurde 1901 eingeweiht. Der dazugehörige Friedhof ist 7,5 Hektar oder 11 Erwachsenen-Fußballfelder groß. Als wir ankamen, wurden wir in sechs Gruppen eingeteilt und gingen zu sechs unterschiedlichen Stationen. Bei der Station „Abschied“ sprachen wir darüber, dass es kleine Abschiede gibt und große. Anschließend durften wir eine Kerze anzünden. Bei Station 2 „Erinnern“ durften wir einen Namen in Gottes Hand legen, nachdem wir uns darüber unterhalten hatten, wen wir gern hatten. Danach ging meine Gruppe zur Station „Tränen“. Dort unterhielten wir uns darüber, welche Tränen es gibt: Schmerztränen, Freudentränen, Angsttränen, Tränen aus Trauer. Zum Schluss durften wir bei dieser Station einen Muggelstein ertasten und ihn in ein großes Glas voller Wasser werfen. Danach durften wir uns aussuchen, welche Art Tränen unsere waren. Anschließend sind wir zur vierten Station „Trost“ gegangen. Dort gab es viele Kissen und eine Leiter, an der oben ein Eimer voller Engel hing. Das wussten wir aber noch nicht. Als nächstes hat uns ein Mann ein kleines Stück aus der Bibel vorgelesen: die Geschichte von Jakob und der Himmelsleiter. Danach durften wir auf die Leiter draufklettern und uns einen Engel aus dem Eimer nehmen. Anschließend sind wir zur vorletzten Station gegangen. Dort sind wir über den Friedhof gegangen und durften uns aussuchen, ob wir bei den halbanonymen Gräbern eine Rose nehmen und sie ablegen oder ob wir eine Kerze nehmen und sie aufstellen wollten. Danach sind wir alle zusammen zur letzten Station gegangen, dem Himmel. Wir bekamen als Erstes schwarze Brillen auf. Damit konnten wir nichts mehr sehen und mussten eine Treppe raufsteigen. Als wir endlich oben ankamen, roch es sehr schön nach Zitrone. Schließlich durften wir die Brillen absetzen. Sanfte Musik war an. Anschließend sangen wir „Der Himmel geht über allen auf!“ Alle fanden den Ausflug und die Stationen toll!

Tränen Abschied

Die Peiner Kinder- und Jugendbuchwoche vom 5. bis zum 9.9.16 fand wieder mit zahlreichen Lesungen in den Peiner Schulen statt. Auch in diesem Jahr ist es uns wieder gelungen, vier Lesungen an unsere Grundschule zu holen. Besonders glücklich waren wir, dieses Jahr Klaus-Peter Wolf und Bettina Göschl bei uns begrüßen zu dürfen.

Am Montag fanden die Lesungen mit Klaus-Peter Wolf für die 3. und anschließend für die 4. Klassen statt. Die Kinder stellten zu Anfang viele Fragen, die alle sehr ausführlich, anschaulich und lustig beantwortet wurden. So erfuhren die Kinder, dass der Haarzopf am Kopf von Herrn Wolf schon seit sehr vielen Jahren eigentlich seiner Tochter gehört. Denn ein richtiger Pirat hat einen Zopf! Sein erstes Buch schrieb er mit acht Jahren, und zwar auf einem selbstgebastelten Buch aus Tapetenseiten. Seine Bücher wurden in 24 Sprachen übersetzt und er schreibt sowohl Bücher für Kinder als auch für Erwachsene. Dann zeigte er den Kindern seinen neuen, noch nicht fertigen Roman, den er wie alle seine Bücher mit Füller in einen dicken Spiralblock schreibt. Mehrere hundert Seiten sind bereits fertig. Danach las er aus seinem neusten Nordseedetektivbuch vor. Zum Schluss konnten sich die Kinder noch alle eine Autogrammkarte holen und auch vor Ort gekaufte Bücher gleich signieren las-sen.

Am Dienstag besuchte uns Bettina Göschl (auf dem Bild mit Gitarre 'Gitti') und hat für die 1. und anschließend die 2. Klassen gelesen bzw. vor allem mit den Kindern gesungen. Alle Kinder verwandelten sich in Piraten und machten begeistert die Bewegungen der Lieder mit. Anschließend las sie aus dem Buch „Paffi, der kleine Feuerdrache“  vor und auch hier halfen die Kinder mit Bewegungen mit. Damit die Eulenklasse nicht zu kurz kam, erhielten die Kinder dann noch das Lied von der kleinen Eule Schuhu, das Frau Göschl extra für Peine gedichtet hat. Auch hier gab es für jedes Kind eine Autogrammkarte und die Möglichkeit, vor Ort gekaufte Bücher signieren zu lassen. Besonderer Dank dabei an die Vöhrumer Bücherstube, die diese beiden Autoren begleitet hat.

Am Dienstagnachmittag fand wieder die zentrale Veranstaltung der Kinder- und Jugendbuchwoche im Peiner Forum statt. Hier bestand noch einmal die Möglichkeit, alle Autoren, die in dieser Woche in Peine lesen, sowie Beiträge von Kindern aus verschiedenen Schulen zu erleben. Außerdem gab es sechs Buchgutscheine zu gewinnen. Auch aus unserer Schule waren einige Kinder mit ihren Eltern gekommen und wurden gut unterhalten durch Auftritte einer Chorklasse der Gunzelin-Realschule und Kindern der GS Dungelbeck. Besonders interessant waren die kurzen Lesungen der sechs Autorinnen und Autoren. Leider hatten unsere Schüler bzw. Schülerinnen kein Glück bei der Verlosung. Aber die mitgekommenen Eltern spendierten dann doch das ein oder andere Buch, das dann sogleich von den Autoren signiert wurde.

Wir freuen uns jetzt schon auf die nächste Kinder- und Jugendbuchwoche 2017.

Gabriele Mierse, Mitglied der Planungsgruppe

 

(Alica, Klasse 4b)

Am 30.11. sind wir mit der ganzen Klasse in die Synagoge gefahren. Wir haben uns am Bahnhof Hämelerwald um 8.00 Uhr getroffen. Um 8.23 Uhr sind wir losgefahren und um ca. 9.15 Uhr an der Liberalen Synagoge in Hannover-Stöcken angekommen. An der Tür hing eine Mesusa und ein paar Minuten später wurden wir auch schon in das Gemeindezentrum reingelassen. Als Erstes hat uns Herr Ott im Flur einen hebräisch geschriebenen Abschnitt aus dem Buch Esther gezeigt. Als Nächstes sind wir nach oben gegangen, wo die Jungen eine Kippa aufsetzen mussten und die Mädchen konnten die Kippa aufsetzen, mussten aber nicht. Dann sind wir in den Gottesdienstraum gegangen und durften viele Fragen stellen. Hinterher hat er uns den Toraschrein gezeigt. Dafür zog Herr Ott seinen Tallit an. In dem Toraschrein lagen drei Torarollen. Jede Torarolle hatte einen schönen Mantel. Die mittlere Torarolle ist etwa 300 Jahre alt, die anderen etwas jünger. Dann hat er uns noch andere schöne Sachen aus der Synagoge gezeigt, z.B. Teller, Becher und Leuchter, die für die Feier des Schabbat benutzt werden. Zum Schluss sahen wir auch ein Foto des Kantors. Er soll eine so tolle Stimme wie ein Opernsänger haben.

Unser Synagogenbesuch war zu Ende und wir sind zum Weihnachtsmarkt gefahren. Wir haben uns dort in Gruppen aufgeteilt und ihn erkundet. Später haben wir uns wieder versammelt und sind gemeinsam zurück mit dem Zug nach Hause gefahren.

 

Jeden Montagmorgen in der Adventszeit trafen sich alle Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte der GS Rosenthal in der mit Weihnachtsbaum und Sternen geschmückten Eingangshalle rund um den Adventskranz. Beim Lied „Das Licht einer Kerze“ werden die Adventskranzkerzen entzündet. Nach einer Begrüßung von Herrn Osburg folgt das „Lied der Woche“: Kling, Glöckchen, klingelingeling, Bimmelt was die Straß‘ entlang, Was soll das bedeuten? oder schließlich Ihr Kinderlein, kommet. Der volle fröhliche Klang aus über hundert Kehlen erfüllt die ganze Halle. Auch Solokünstlerinnen und –künstler an Klavier oder Geige oder die Musik-AGs nutzen die Gelegenheit zu einer kleinen Präsentation. Das Abschlusslied „Tragt in die Welt nun ein Licht“ entließ alle adventlich gestimmt in eine neue Woche.

Heike Pollenske

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